Monochord
-
Spatial Stereo
cat. mea018
release EP + digital
release date May 2016
mastering Martin Siewert
distribution Clone
artist page

Bernhard Hammer, Guitar & Electronics
Jakob Schneidewind, Bass & Electronics

In Memory of Klaus Hammer

Additional Sound Design and Mixing by Nik Hummer
Painting by Tanja Mosblech
Design by Ina Kurthen

Monochord are Vienna-based musicians Bernhard Hammer and Jakob Schneidewind, two thirds of Elektro Guzzi, though Monochord paints a different picture. Electroacoustic experiments and filmic elements define the music that develops instinctively yet irrevocably, a sense of forward motion setting them apart. Compositionally minimal, these tracks maximize their inherent potential all the way through to their logical and even illogical end. Referencing electronica, ambient, shoegaze and at times modern classical harmonics, Monochord builds and unbuilds in a slow heartbeat. Introspective and filmic, its quiet and non-confrontational nature makes Monochord move in the interzone between various spheres. Their music escapes definition and that is its truest definition. Its subtle pulse and evocative and drony feel invite and inspire.

reviews

HHV MAG / Die 20 12-inches des Jahres

Während sich Elektro Guzzi in diesem Jahr ähnlich viele Kilometer fraßen, wie sie Techno-Band-Jam-Minuten auf Vinyl, CD oder Tape pressten, debütierten zwei Mitglieder unter dem Namen Monochord mit einer stoisch-verdubbten Platte, die ihren Titel »Spatial Stereo« ernst nahm. Wer sich zwischen Conrad Schnitzler-Gefiepe, Basic Channel auf Entschleunigungstour und Black Ark-Wattigkeit nicht entscheiden kann, hat eben ohne es zu wollen die richtige Wahl getroffen.
(Kristoffer Cornils)
www.hhv-mag.com
 
Monochord is twee-derde van Elektro Guzzi op een zeer ontspannen trip. Ambient met een hartslag, een beetje Brian Eno, een flinke dosis chilled out elektro-akoestiek, hier en daar gitaar en bas, en fijne scheut wat kalme WTF!?-geluiden waar The Orb ooit goed in was. Zo te horen is het de drummer van Elektro Guzzi die is thuisgebleven, maar ritme hebben de vier nummers op de 12inch wel, net genoeg om een beetje langzaam mee te kunnen wiegen. Door sommige omgevingsgeluiden is de sfeer iets exotisch, een beetje zoals op Mirts ‘Vanishing Land’ (zie GC#130), dat soms ook over de steppe leek te zweven. De twee nummers op de b-kant zijn wat noisier, zodat we wel nog steeds wegdromen, maar er ook een paar vreemde vogels aan ons geestesoog voorbij trekken. Prettig meanderend, zo van Mountains naar The Green Kingdom.
(msch)
www.gonzocircus.com
 
アンビエント!Ryo MurakamiやMadteo、Terrence Dixonらのリリースで注目を浴びるベルギーの先端地下レーベルMeakusmaから、オーストリアはウィーンのBernhard Hammer & Jakob SchneidewindによるユニットMonochordによるニュー・シングルがリリース!ダビーなエフェクトに自然音や生サウンドを加えた鮮烈なエレクトロニカ・アンビエント・トラックを完成!音響的に非常に複雑なアプローチを感じさせるクオリティ高いシングル!大レコメンド!!
www.technique.co.jp
 
Vienna artists Bernhard Hammer and Jakob Schneidewind step away from their Elektroguzzi project for some calming, electro-acoustic experiments as Monochord for the ever-adventurous Meakusma. Spatial Stereo is an intriguing affair, with opener “Floating Tank” offering an attractive fusion of glitch production, deep techno textures, and undulating, ambient electronics. “Baklava” moves further towards classic ambient territory via picked acoustic guitar strings and drowsy pads, while “Helix” joins the dots between experimental electronica, spaced out jazz, and Chris Watson style field recordings. Finally, he summons the spirits of Pete Namlook and Susuma Yokota on closer “Patina”, by far and away the EP’s most sublime moment.
http://www.juno.co.uk
 
2/3rds of Elektro Guzzi detour into Fennesz-like explorations of fizzing, shoegazing distortion and contemplative classical modes
https://boomkat.com
 
Fine spaced out Ambient trips
www.hardwax.com
 
Elektronische Musik, die nicht den üblichen Regeln folgt, sondern auf schönste Art und Weise ganz eigene Klangblüten treibt: Genau eine solche bekommt man auf „Spatial Stereo“ (Meakusma), der nun erscheinenden EP von MONOCHORD (dem Projekt der beiden ELEKTRO-GUZZI-Musiker BERNHARD HAMMER und JAKOB SCHNEIDEWIND), präsentiert.
 
„Spatial Stereo“ zeigt sich als ein Stück Musik, das definitiv zu überraschen vermag. Warum? Weil sich vieles einfach ganz anders verhält, als man es vielleicht zunächst vermuten würde. Bernhard Hammer und Jakob Schneidewind – beide Teil des österreichischen Erfolgstrios Elektro Guzzi – erproben sich in ihrem gemeinsamen Projekt an einer Art bedeutungsvoller musikalischer Abwechslung, an einer zeitlich begrenzten stilistischen Umorientierung, die in keiner Sekunde einem Aufguss des bereits Bekannten gleichkommt. Die beiden bekanntermaßen experimentierfreudigen Wiener haben ganz anderes im Sinn und entfernen sich mit Monochord weit vom ihrem angestammten musikalischen Territorium. Nicht der mit einem akustischen Instrumentarium erzeugte, geradlinige und nüchtern kühl gehaltene Techno steht im Fokus, sondern eine in warme Klangfarben gehüllte, bildhafte, fast schon cineastische Form der elektronischen Musik, der jedes strukturgebende Korsett vollkommen abhandengekommen ist.
 
Ein Beat im herkömmlichen Sinne lässt sich in keinem Moment ausmachen. Vielmehr sind es zerbrechlich wirkende rhythmische Konstruktionen, die den Takt des musikalischen Geschehens auf fast schon hypnotische Art vorgeben. Stimmungsmäßig pendeln sich die Stücke des mit einer großen Liebe zum Detail arbeitenden Duos im Spannungsfeld zwischen klanglichem Minimalismus und weit gefassten, atmosphärisch verdichteten Soundzuständen ein. Die Melodien lassen Bernhard Hammer und Jakob Schneidewind dabei – kaum wahrnehmbar – zwischen knisternden und knarzenden Geräuschen bewusst in Andeutungen passieren. Und dennoch, dem Ganzen ist etwas zutiefst Musikalisches eigen, eine angenehm wirkende Anziehungskraft, die einen mit sanfter, aber bestimmter Hand durch das vielschichtige und unvorhersehbare Geschehen lenkt.
 
Bernhard Hammer und Jakob Schneidewind liefern mit „Spatial Stereo“ den Beweis, dass es in der elektronischen Musik nicht zwangsläufig auf Tanzbarkeit hinauslaufen muss. Monochord punkten mit einem ganz eigenen Ansatz, mit einem, der dem Üblichen zwar zuwiderläuft, aber dennoch erfreulicherweise alle Sperrigkeit umschifft. Wirklich beeindruckend.
 
Michael Ternai

www.musicaustria.at